•    

Geschichte des Fabrikgebäudes

Es ist noch nicht allzu lange her, dass das historische Fabrikgebäude in Berlin-Prenzlauer Berg saniert wurde. Anhand dieser konzeptionellen Veränderungen kann man die Geschichte nachvollziehen, die bis ins Mittelalter zurückgeht. Bereits zu jener Zeit wurde die heutige Greifswalder Straße als Fernhandelsweg genutzt, um Waren bis nach Bernau zu bringen. Um 1700 diente sie als Haupt- und Poststraße und wurde in Berlin bis nach Stettin befahren. Das Straßenbild wurde damals schon mit Bäumen ergänzt.

Eine richtige Festigung erhielt die Greifswalder Straße um 1800 und wurde in die "Chaussee nach Weißensee" und später auch "Vor dem Königs-Thore" umbenannt. Erst gegen Anfang Oktober 1868 erhielt die Straße den Namen "Greifswalder Straße". Dann erkannte man die Notwendigkeit, Waren zu transportieren und diese Straße als Anziehungspunkt zu nutzen, sodass die Nummerierungen erweitert und angepasst wurden.

Kultstatus in Berlin-Prenzlauer Berg

Zigaretten der Marke „Mahala Problem“ standen am Beginn der Erfolgsgeschichte des Standortes Greifswalder Straße 212. Ernst-Ludwig Freud, ein Sohn von Sigmund Freud, errichtete hier 1914 mit weiteren Architekten verschiedene Gebäude für die Zigarettenproduktion. Es entstand ein Ort, an dem – auch nachdem sich der Rauch verzogen hatte – weiter gefertigt, entworfen und gehandelt wurde. Über viele Jahre hinweg wurden hier die „Treffmodelle“ genäht, eine Marke, die bei vielen Berlinern noch heute Kultstatus genießt.

 

Description Description Description
Description
fabrik.
Greifswalder Str. 212
G-212
Description Description